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Ozeanüberquerungen

Pacific Puddle Jump

Rund 3.000 sm von Mexiko oder Panama zu den Marquesas: durch die Kalmen in den beständigen Passat und zum ersten Landfall in der tropischen Südsee.

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Strecke
rund 2.700–3.000 sm ab Mexiko; rund 3.000–3.100 sm ab Galápagos (Quellen weichen ab); rund 4.000 sm ab Panama
Dauer
etwa 18–25 Tage auf See ab Mexiko
Beste Zeit
Abfahrt Februar–April (meist März); Ankunft März–Mai
Winde
Leichtwind vor Mexiko, unbeständige ITC am Äquator, dann Südostpassat mit 15–25 kn
Start / Ziel
Banderas-Bucht (Mexiko), Panama oder Galápagos bis Hiva Oa / Nuku Hiva, Französisch-Polynesien
Flottengröße
in einem typischen Jahr über 100 Boote (2018 wurden über 100 Boote gemeldet)

Der Pacific Puddle Jump, der „Sprung über die Pfütze“, ist die jährliche Wanderung der Fahrtenyachten von Amerika nach Französisch-Polynesien. Er ist informell, weder Regatta noch Rallye, und das Magazin Latitude 38 verfolgt ihn seit den 1990er-Jahren. Die meisten Boote starten in der Banderas-Bucht in Mexiko. Andere legen in Panama ab (rund 4.000 sm bis zu den Marquesas) oder auf den Galápagosinseln (rund 3.000 sm). Erster Landfall ist meist Hiva Oa oder Nuku Hiva auf den Marquesas.

Abgelegt wird meist zwischen Februar und April, die Überfahrt dauert 18–25 Tage, angekommen wird von März bis Mai. Vor Mexiko tastet man sich bei Leichtwind hinaus, quert die Innertropische Konvergenzzone (ITC) mit ihren Schauerböen und Flauten und segelt zum Schluss rund zwei Wochen im Südostpassat mit 15–25 kn.

Für die meisten Fahrtensegler ist es eine der längsten Nonstop-Passagen ihres Lebens. Der Reiz ist der klare Schnitt zwischen Kontinenten und Kulturen. Schwierig sind die Wahl der Route durch die ITC, die Wochen auf See und die große Entfernung zu jedem Schutz und jeder Hilfe.

Höhepunkte

  • Äquatorquerung unter Segeln
  • Landfall auf den Marquesas: Hiva Oa oder Nuku Hiva
  • Gemeinsame Abschiedsfeiern in Puerto Vallarta und Panama
  • Tor zu den fünf Archipelen Französisch-Polynesiens

Worauf achten

  • Kalmen und Schauerböen in der ITC können Tage kosten
  • Wer zu spät ablegt, riskiert, in die Zyklonsaison zu geraten
  • Wochenlang keine Möglichkeit für einen Stopp oder eine Rettung
  • Die Einreiseformalitäten für Französisch-Polynesien hängen von der Staatsangehörigkeit ab: vor der Abfahrt prüfen

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Eine Zusammenfassung zum Lernen und Träumen, nicht zur Navigation. Vorschriften, Gebühren, Jahreszeiten und Sicherheitshinweise ändern sich: Prüf vor der Abfahrt aktuelle offizielle Quellen.

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